Gyromitrin-Syndrom   

Gyromitrin-Syndrom

aktualisiert: 08.05.2018

Einführung

Vergiftung durch Frühjahrslorchel.

enthält folgendes Gift

Gyromitrin und Monomethylhydrazin (MMH) ein Abbauprodukt von Gyromitrin. Das Gift ist wasserlöslich. Es verdunstet beim Trocknen und Kochen.

Latenzzeit

6 - 8 - 24 Stunden

Erste Symptome und Verlauf der Vergiftung

Brechdurchfälle

Mögliche Folgen der Vergiftung

Tod, Multorganversagen

Wichtiger Hinweis

Gyromitrin verdunstet beim Trocknen und Kochen. Der Genuss von rohen Gyromitra esculenta führt mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Tod. Eine ungenügende Zubereitung und Nichtbefolgung der Mindestkochzeiten führt ebenfalls zu einer Vergiftung.

Weiterführende Literatur

Ausführliche Informationen zu diesem Syndrom finden Sie im Nachschlagewerk "Giftpilze" (ISBN 978-3-03800-834-7) von René Flammer, AT-Verlag

Arten die das Syndrom verursachen:

Cudonia circinas: Helm-Kreisling

Gyromitra esculenta: Frühjahrs-Lorchel

Gyromitra gigas: Riesenstocklorchel

Gyromitra infula: Bischofsmütze

Links

Brechdurchfälle

Gyromitrin

Syndrome

Links extern

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