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Tuber indicum Cooke und Massee - China-Trüffel, Syn. Himayalense

aktualisiert: 20.10.2016

Klassifikation

Tuber - Tuberaceae - Pezizales - Ascomycetes - Trüffeln

Fruchtkörper

Schwarz braun, mit pyramidenartigen, eher flachen Warzen mit 4 – 6 Seitenflächen. Gleba bei jungen Exemplaren grau, bei reifen schwarz. Feinnetzig geadert. Peridie nicht ablösbar von Gleba.

Sporenfarbe

Je nach Reifegrad hellbraun, rotbraun, dunkelbraun, schwarzbraun, schwarz, opak. Plumpe Stacheln von 2 – 3 µm mit häufig eingebogenen Spitzen. Bei starker Öffnung der Blende zeigt die Sporenmembran ein grobscholliges Muster, verursacht durch die breitbasigen Ursprünge der Stacheln, die stellenweise bei Berührung angrenzender Stacheln ein netziges Muster andeuten.

Junge, unreife, hellbraune Sporen sind oft angedeutet netzig, wobei mit zunehmender Reife diese feinen, spinnwebartigen Strukturen verschwinden.

Geruch / Geruchsprofil

Duft ziemlich intensiv, süsslich, kakaoartig, etwas penetrant, unangenehm. Eine einzige frische Trüffel kann während Tagen einen Raum von 40 m3 dominieren.

Sporengrösse

25 – 48 x 18 – 28 µm.

Sporen pro Ascus

1 – 6, meist 4.

Varia

Die chinesischen Produzenten sähen diese Trüffel gerne unter dem Namen T. sinensis. Die erstmals in Indien entdeckte und von Cooke und Massee beschriebene Trüffel wird heute während der Wintermonate tonnenweise exportiert unter der Bezeichnung T. himalayense. Etliche Stichproben haben jedoch gezeigt, dass es sich um die häufigeren Tubera indica handelte. Eine weitere unter "China Trüffeln" verbreitete Art ist T. pseudoexcavatum mit einem feinnetzigen, igeligen Sporenmuster und 1 – 8 Sporen pro Ascus, häufig 6 – 7.

VSp

Zugelassen seit 2006.

Tuber



Bild Nr. 36 Flammer, T - SporenBild Nr. 46 Flammer, T - SporenzeichnungBild Nr. 35 Flammer, T - SporenBild Nr. 34 Flammer, T - Sporen in AscusBild Nr. 33 Flammer, T - Sporen in Ascus