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Standorte und Substrate

aktualisiert: 12.11.2016 14:33:04

bryocol: auf oder zwischen Moosen wachsend > saprob od. parasitisch

herbicol: auf Detrius von Pflanzen wachsend > saprob

lignicole: auf Holz, Rinde, Laub- und Nadelstreu, etc. wachsend > saprob

merdicol: auf Mist, an gedüngten Standorten, etc. wachsend > saprob, coprophil

praticol: in Wiesen, Weiden, Grasland wachsend

terricol: auf Erde, Humus, Sand wachsend > saprob

acidophil: säureliebend

anthracophil: brandstellenliebend

basophil: höhere ph-Werte-liebend

coprophil: dungliebend; Organismen, die bevorzugt oder ausschließlich Dung besiedeln

cyanophil: Sporen oder Hyphen lassen sich mit Baumwollblau anfärben

dryophil: eichenliebend (dryos gr. Eiche)

geophil: erdliebend

halophil: salzliebend; Organismen, die bei einem bestimmten Salzgehalt besser gedeihen; werden höhere Salzkonzentrationen nur toleriert spricht man von halotolerant

hydrophil: wasserliebend

karminophil: Basidien lassen sich zu Karminessigsäure anfärben

lipophil: fettliebend

mesophil: Bezeichnung für ein normales Temperaturoptimum der Organismen

nitrophil: stickstoffliebend

psammophil: sandliebend

siderophil: Eisenliebend: (karminophil). Eisen und verschiedene andere Metalle bilden mit bestimmten Eiweissverbindungen in machen Basidien einen Komplex. Dieser Komplex kann durch Bindung der Metalle an Karmin besser sichtbar gemacht werden. Durch das Metall wird das Karmin erst an das Eiweiss gebunden. Diese Basidien zeigen dann eine dunkle Körnelung.

spagnophil: moosliebend

thermophil: wärmeliebend

xerotherm: wärmebegünstigte, trockene Standorte

saprob: vom Abbau organischer Stoffe lebend

autotroph: sich selbst ernährend

heterotroph: den Begriff findet man in der Botanik im Zusammenhang mit der Assimilation. Sogenannte heterotrophe Pflanzen wie z.B. Pilze, Würger (Orobanche), etc. benötigen für den eigenen Stoffwechsel entweder organische Stoffe aus der Umgebung oder beziehen diese indem sie einen anderen Organismus die Arbeit der Photosynthese zur Gewinnung der nötigen Stoffe machen lassen.

Einführung

Pilze leisten einen wichtigen Beitrag in der Natur um abgestorbenes organisches Material abzubauen. Abgestorbenes Holz, Zapfen, Samen, Gräser, Laub, Horn, Haare, fast alles wird von Pilzen besiedelt. Greifen Pilze z.B. Obstkulturen an, wie z.B. der gelbe Gitterrost so spricht man von einem Schadpilz. Aber es gibt viele Pilze die als Saprophyten (Pilze & Organismen die totes Material abbauen) oder Parasiten (sich von lebenden Organismen ernährend).

Wichtig ist immer die Standortbestimmung des Pilzes. Wo wächst er, bei welcher Pflanze, in welcher Vegetation, bei einer Brandstelle, im Sand, bei Kuh- und anderem Tierdung, etc.

Untenstehend ein paar häufige Begriffe: