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Silibinin

aktualisiert: 28.11.2016 13:42:36

Einführung

Natürliche Mittel stellen einen riesigen Markt dar. Die Anwendung von Kräuter-Medizin bei der Behandlung von Leber-Erkrankungen hat eine lange Tradition, insbesondere in der 'östlichen' Medizin.

Einige dieser Extrakte bringen Moleküle hervor, die den Flavoiden verwandt sind, welche erwiesene antioxydative, antifibrotische, antivirale oder antikarzinogene Eigenschaften besitzen. Dazu gehören Glycyrrhizin, Phyllantin, Silibinin, Picroside und Baicalein, welches aus der Süßholzwurzel extrahiert wird, Phyllantus amarus, Mariendistel, Picrorhiza kurroa und Sho-Saiko-to, die alle als primäre Bestandteile für die Entwicklung spezieller hepatotroper Medikamente genutzt werden können.

Silymarin. Ein standardisiertes Extrakt der Mariendistel Silybum Marianum enthält als seine Hauptbestandteile die Flavonoide Silibinin, Silydianin, und das Silychristin. Mariendistelextrakte werden seit dem 4. Jahrhundert n.Chr.. verwendet, sie wurden im 16. Jahrhundert eine bevorzugte Medizin für hepatobiliäre Erkrankungen und erfuhren eine (Wieder-)Belebung in Zentral- Europa in den späten 1960er Jahren.

Das Flavonoid Silibinin, welches 60 bis 70 % des Silymarin ausmacht, ist als der größere aktive Bestandteil (auch der hauptaktive Teil in der Mariendistel) identifiziert worden. Sein pharmakologisches Profil wird gut definiert und Studien in Zellkulturen, und Tierversuche zeigen eindeutig seine hepatoprotektive Wirkung mit geringer oder keiner Toxizität.

Wirkungsweise

Hohe Konzentrationen von verabreichtem Silibin blockiert durch kompetitive Rezeptorbindung die Giftaufnahme in die Leberzellen.