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Schwermetalle

aktualisiert: 20.10.2016

Pilze haben die Eigenschaft, Schwermetalle in ihren Fruchtkörpern, je nach Pilzart mehr oder weniger, anzureichern. Wie und wovon werden die Pilze kontaminiert?

Schwermetalle wie Cadmium (Cd), Blei (Pb), Quecksilber (Hg) und Selen (Se) werden im allgemeinen aus Verbrennungs-, Feuerungs-, Kehrichtverbrennungsanlagen, Benzin (Autoabgase) oder industriellen Aktivitäten freigesetzt. Die Schwermetalle befinden sich dann in der Atmosphäre und setzten sich auf der Oberfläche von Pflanzen und Pilzen ab. Aber auch via Boden über Wurzel und Pilzmycel können Schwermetalle in Pflanzen und Pilzen akkumuliert werden.

Messungen bei verschiedenen Speisepilzen lassen aufhorchen. Die nachgewiesene Schwermetallmenge überschreitet in manchen Fällen (besonders an exponierten Stellen wie z.B. an befahrenen Autostrassen) die von der Weltgesundheitsbehörde empfohlenen Maximalwerte.

Eine Menge von ungefähr 250 g Frischpilze pro Person, kann jedoch ohne Bedenken verzehrt werden.