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Dialyse

aktualisiert: 20.10.2016

Einführung

Die Dialyse (aus dem Griechischen dialysis = Auflösung) ist ein Blutreinigungsverfahren. Sie wird angewandt, wenn es im Körper zu einem akuten oder chronischen Versagen der Nieren kommt. Um zu verstehen, was bei der Dialyse passiert, eine ganz kurze Zusammenfassung der Nierenfunktion: Versagt die Niere, führt das in wenigen Tagen unweigerlich zum Tod. Die Dialyse ist ein immer noch sehr unvollkommener Weg, zumindest einen Teil der Nierenfunktion zu ersetzen.

Die Niere reinigt das Blut von Abfallstoffen, die durch Stoffwechselvorgänge entstehen (z.B. Harnsäure, Harnstoff).

Die Niere reguliert den Säure-Basen-Haushalt des Körpers. Der pH-Wert des Blutes darf nur in sehr engen Grenzen schwanken, ansonsten werden wir "sauer" oder "alkalisch", sowohl das eine als auch das andere führt letztlich zum Tod.

Die Niere reguliert den Gehalt an Körpersalzen. Bei schlechter Nierenfunktion kann es durch Anstieg des Kaliumwertes im Blut ebenfalls zum Tod führen.

Weitere Funktionen sind die Bildung von Erythropoetin, einem blutbildenden Hormon (auch als Dopingmittel benutzt), von blutdrucksteigernden Hormonen, es wird sogar über mehrere Schritte die Bildung von Vitamin D mitbewirkt.

Quelle

Wikipedia